Uli Scherer

Hallo Frau Bitterle, vielen Dank für Ihren fachkundigen Rat zu meiner anstehenden Koloskopie. Der medizintechnische Konflikt zwischen meinem Hausarzt und dem behandelnden Arzt hat mich doch sehr ver...

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Klassische Homöopathie

Hahnemannsche Homöopathie
"Mach´s nach aber mach´s genau nach"

„Aude Sapere“

„Wage es weise zu sein“

- Samuel Hahnemann

Die Homöopathie ist das Medium zum Gleichgewicht, zur Ganzheit.

Krankheit ist die Störung im Gleichgewicht. Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele ist gestört.
Die ursprüngliche Lebenskraft ist krankhaft verstimmt und drückt ihr Leiden seelisch oder körperlich aus.

Die Homöopathie hilft durch Selbstheilung diese wiederherzustellen.

„Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft die im Inneren eines jeden von uns liegt.“

Dabei darf ich der Natur ein Helfer und treuer Diener sein.

§1 des Organon

Des Arztes höchster und einziger Beruf ist,
kranke Menschen gesund zu machen,
was man Heilen nennt.

Die Homöopathie sieht in allem das Individuum, die Persönlichkeit, das Wesen.
Daher muss auch individuell geheilt werden.

„Der kranke Mensch ist zu behandeln,nicht die Krankheit.“

Daher spielt die Symptomatik eines Jeden - die Ursache - eine Rolle, die sowohl körperlicher als auch geistiger Natur sein kann.

§3 des Organon

Krankheitserkenntnis
Erkenntnis der Arzneimittelkräfte
Wahl des Heilmittels
Die rechte Gabe

Krankheitserkenntnis

Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese die 1 bis zu 2 Stunden dauern kann, um diese Ursache und die Ganzheit des Menschen zu erfassen.Je nach Akuten oder Chronischen Miasmatischen Erkrankungen.

„Das Wissen um die Krankheitsursache ermöglicht die ursächliche Therapie.“
            §5 Grundursache akut und chronische Miasmen begleitend Lebenshygiene
              

Mittelwahl unter Voraussetzung der Kenntnisse der Arzneimittel

Danach sucht der Therapeut das passenste Mittel nach genauer Prüfung für den Patienten.
Hier greift das Similieprinzip: „Ähnliches mit Ähnlichem heilen.“ was die Grundlage der Homöopathie bildet.
Es bedeutet ,dass Kranke mit genau der Substanz behandelt werden, die bei Gesunden Symptome hervorruft, die denen des Kranken ähneln.
Seine erste Arzneimittelprüfung im Selbstversuch machte Hahnemann mit der Chinarinde 1790.
Der Chinarindenversuch war die Entdeckung des Ähnlichkeitsprinzipes - die Geburtsstunde der Homöopathie.

Vielleicht noch ein kleines Beispiel:
Das homöopathische Arzneimittel Apis - Honigbiene löst u.a. die Symptomatik Stechen, Brennen, Rötung, Schwellung aus, was wiederum bei Erkrankungen mit Stechen, Schwellung etc. gegeben werden kann (Ausschluss einiger anderer Mittel).


Die Rechte Gabe

Jetzt wird festgelegt in welcher Dosierung wie lange etc. der Patient das Mittel bekommt.

Man sollte bedenken, dass alles ein Prozess darstellt und mal kürzer, mal länger zu behandeln und zu beobachten ist.
Deshalb erfolgen evtl. noch weitere Termine oder aber auch Telefontermine. Es ist wichtig das Patient und Therapeut in Verbindung bleiben bis der individuelle Prozess abgeschlossen ist.

„Grundsatz – Niemals in einen Heilungsprozess eingreifen“

Unser Plan ist es ,die Dinge (die Erkrankung) ab ovo im Stadium der Entstehung zu studieren und dann ihre Entwicklung bis zum Ende zu verfolgen.